Inhalationstherapie

Bei Atemwegserkrankungen der Pferde und einer erforderlichen Behandlung empfehlen wir die  Aerosoltherapie. Grundlage hierfür ist eine hochfeine Vernebelung der Medikamente. Hierfür kommt bei uns der Ultraschallvernebler KU-2000 zum Einsatz.  Er erreicht bei der Zerstäubung Tröpfchengrößen zwischen 0,5μ und 6μ. Das Aerosol kann tief in die Atemwege des Pferdes eindringen und ermöglicht so eine wirkungsvolle Behandlung.

Mit einer Leistung von ca. 4,5 ml/min steht eine große Nebelmenge mit entsprechend hohem Anteil von kleinsten Partikeln während der Vernebelung ständig zur Verfügung. Wie die Erfahrungen zeigen, sind die Bronchien des Pferdes sehr therapieresistent. Die in Form eines Pulvers oder einer Flüssigkeit applizierten Medikamente können erst nach ca. einer Woche zur Wirkung gelangen (z.B. Expektorantiaer) und auch die Injektionspräparate brauchen geraume Zeit, um sich wirksam entfalten zu können. Abgesehen davon, dass die auf diese Weise applizierten Medikamente zu ihrem Bestimmungsort, in diesem Falle die Lunge, erst über den ganzen Körper gehen, den sie häufig auch noch belasten, ist ihre Wirksamkeit nicht immer befriedigend. Eine andere Methode, die Medikamente direkt an den Bestimmungsort Lunge zu bringen, ist die Aerosoltherapie. Diese Applikationsart von Medikamenten, gerade bei Lungenkrankheiten, ist in ihrer Wirksamkeit unübertroffen und in der Pferdepraxis unbedingt zu empfehlen. Andere Vorteile der Aerosoltherapie, die sie für die Praxis so interessant macht, liegen auf der ökonomischen Seite: Man spart ungeheuer an Medikamentenmengen, und es lassen sich preisgünstige, aber dennoch sehr wirksame Medikamente in die Lunge einbringen. Erforderlich ist hierfür ein Aerosolgerät mit sehr guter Leistung, wie der KU-2000. Sie können die Behandlung bei uns durchführen lassen oder ein Gerät mieten.

 

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